Seminarreihe "Einfach verstehen!" 

"Prototyping - Man glaubt's, wenn man's sieht."
27. Oktober 2016

Mit einem klickbaren Prototyp können alle Projektbeteiligten – auch die Nutzer– schon sehr früh im Entwicklungsprozess erleben, wie sich Anforderungen und Spezifikationen «anfühlen». Prototypen erklären Ideen, Spezifikationen und Benutzeranforderungen und räumen Missverständnisse aus, bevor sie entstehen.

An unserem «Einfach verstehen!»-Event am 27. Oktober zeigten unsere Referenten anhand ganz praktischer Erfahrungen auf, wie Entwicklungsprojekte in dierichtigen Bahnen gelenkt werden, indem die Benutzer sehr früh in die Entwicklung einbezogen werden. Mit einem klickbaren Prototyp können alle Projektbeteiligten – auch die Nutzer– schon sehr früh im Entwicklungsprozess erleben, wie sich Anforderungen und Spezifikationen «anfühlen». Prototypen erklären Ideen, Spezifikationen und Benutzeranforderungen und räumen Missverständnisse aus, bevor sie entstehen.

Ein erster wichtiger Schritt ist, einen nachvollziehbaren Usability- und UX-Prozessin der Organisation zu etablieren. Wenn Benutzer und Entwickler regelmässig miteinander reden und die Benutzer aktiv einbezogen werden, schafft das ein gemeinsames Verständnis und Vertrauen. Seraina Lutz und Martin Moor berichteten von ihren Erfahrungen bei der Einführung von Usability- und UX-Prozessen bei Swisscard AECS.

Philipp Baumann postulierte, dass Massnahmen im Bereich der Usability und User Experience Investitionsschutz sind. Prototyping ist eine der stärksten Methoden überhaupt für eine effektive und effiziente Produktentwicklung. Philipp gab uns ganz praktische Tipps aus vielen Jahren Erfahrung und einen Einblick in die (mögliche) virtuelle Zukunft der UX und CX.

Prototypen sind permanent formbare Knetmasse. Konzepte und Ideen können in kurzen Zyklen getestet und optimiert werden, ganz im Sinne der agilen Entwicklung. Darüber hinaus spielen Prototypen in einem interdisziplinären Projektumfeld eine noch wichtigere Rolle, nämlich die einer Projektsprache,die jeder versteht und spricht. Klaus Heyden zeigte uns, wie Prototypen in einem komplexen Arbeitsumfeld Transparenz und Klarheit schaffen, den Austausch unter den Stakeholdern anregen und noch ungeklärte Fragen zum Vorschein bringen.

Prototypen vermeiden Missverständnisse!

Rund 45 Zuhörerinnen und Zuhörer nahmen am Seminar zum Thema Prototyping teil. Vielen Dank allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die rege Diskussion und die interessierten Fragen!.