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Siehe --> Informationsarchitektur
IEC 62366 (ISO/EN 62366)
Der ISO-Standard IEC 62366 spezifiziert ein Verfahren zur Analyse, Spezifizierung, Entwicklung und Bewertung der Usability eines medizinischen Gerätes in Bezug auf dessen Sicherheit. Dieser Prozess ermöglicht es dem Hersteller eine Risikobewertung in Bezug Anwendungsfehler bei der Nutzung eines solchen Geräts. Diese gilt es möglichst zu minimieren.

ISO 9241-110
Die ISO-Norm 9241-110 definiert ergonomische Gestaltungsgrundsätze, die allgemein formuliert sind (d.h. ohne Bezug auf Nutzungs-, Anwendungs-, Umwelt- oder Technologiesituationen) und bietet einen Rahmen für die Anwendung dieser Grundsätze bei der Analyse, Gestaltung und Bewertung interaktiver Systeme.
ISO 9241-210
Der ISO-Standard 9241-210 enthält Vorgaben und Empfehlungen zu den Prinzipien des human-centred Design und zu Massnahmen über den gesamten Lebenszyklus von computerbasierten interaktiven Systemen. Der Standard befasst sich mit der Frage, wie sowohl Hardware- als auch Softwarekomponenten interaktiver Systeme die Interaktion zwischen Mensch und System verbessern können und richtet sich an Personen die mit der Entwicklung solcher Systeme betraut sind.
Informationsarchitektur
Der Architekt und Grafiker Richard Saum Wurman soll den Begriff als erster definiert haben. Gemeint ist damit die Definition eines Systems, anhand dessen Information in einem bestimmten Kontext organisiert wird. Typische Beispiele dafür finden sich in der Strukturierung von Webseiten oder Funktionen in Software.

Eine gute Informationsarchitektur ermöglicht es dem Nutzer sich schnell zu orientieren und die gesuchten Informationen und Funktionen möglichst schnell und intuitiv zu finden.
Informationshierarchie
Informationshierarchie meint im Kontext der Ergonomie: Die Darreichung von Inhalten in einer für die Nutzer sinnvollen, logischen, konsistenten Art und Weise. Das erleichtert ihnen die Orientierung und die Bedienung.
Interaktionsdesign (IX)
Interaktionsdesign beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Menschen und Maschinen. Beispiele dafür sind Bedienoberflächen auf Smartphones oder Computern. Das Ziel ist diese Interaktionen möglichst nützlich und bereichernd zu gestalten. Wenn man zuweilen in einer Bar oder im ÖV sitzt, beschleicht einen das Gefühl, dass diese Disziplin ein bisschen zu erfolgreich ist. Vielleicht gibt es in 10 Jahren eine neue Sub-Disziplin die sich mit Schnittstellen zwischen Menschen und Menschen befasst.
IxD
Siehe --> Interaction Design
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